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Fracturo hidraulico in Spanien

Im Norden von Spanien wurden erste Probebohrungen durchgeführt.

„Fracturo hidraulico“ in Kantabrien  

Nicht nur Deutschland gilt als interessantes Land um Gas durch die Methode des Frackings zu fördern. Auch in Spanien gibt es Gebiete, die in das Interesse der großen Energieunternehmen gefallen sind. An der Nordküste von Spanien findet man an vielen Autos, Einkaufsläden und Schildern die Buttons mit dem durchgestrichenem Schriftzug „Fracturo hidraulico“. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass nicht nur ein Großteil der deutschen Bürgerinnen und Bürger gegen das Fracking sind. Auch in Spanien erregt sich erster Widerstand.

Exakte Gebiete in Spanien unklar

Welche weiteren Gebiete neben noch betroffen sind, lässt sich vorerst nicht sagen. Klar ist allerdings, dass in Kantabrien eine erhebliche Menge an Schiefergas gefunden wurde. Ob und wann diese gefördert werden können ist noch nicht sicher.

Kommunen wehren sich

Derweil haben alle Gemeinden in Kantabrien eine Erklärung gegen „Fracturo hidraulico“ unterzeichnet. Zudem haben die Einwohner verschiedenen Demonstrationen veranstaltet und informieren mit ihrer Seite www.fracturahidraulicano.info weiterhin über den aktuellen Status des Frackings in Spanien.

Fracking in NRW und Niedersachsen

Der amerikanische Energiekonzern ExxonMobil (438 Milliarden US-Doller Umsatz in 2013) hat sich umfassende Konzessionen gesichert, um Fracking in NRW und Niedersachsen durchzuführen.

Das Gebiet erstreckt sich auf über 10000 Quadratkilometer

Im Norden von NRW und im Süden von Niedersachsen will das Unternehmen Schiefergas und Flözgas fördern. Bisher werden Probebohrungen durchgeführt, bei der eine allein um die 2,5 Millionen Euro kostet. Nach erfolgreichen Probebohrungen soll als nächster Schritt das eigentliche Fracking in NRW und Niedersachsen durchgeführt werden.

Aber nicht nur in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen soll Fracking betrieben werden, auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt und am Bodensee werden reiche Vorkommen an Rohstoff vermutet, die durch die Fracking-Methode zu Tage gefördert werden kann.

Bürgerinnen und Bürger mobilisieren gegen Fracking in NRW und Niedersachsen

Bisher hat die Interessengemeinschaft „Schönes Lünne“ mehr als 1500 Unterschriften gegen die unkonventionelle Förderung von Gas durch die Methode Fracking gesammelt. Ihr Ziel ist es, eine gesunde Umwelt und Natur an zukünftige Generationen weiterzugeben.

Dem gegenüber haben erste Probebohrungen reiche Schätze an Rohstoffen zu Tage gefördert. Das Potential scheint enorm zu sein.

Gesetzliche Grundlage nach der Sommerpause des Bundestages

Ob und inwiefern weiter Probebohrungen und Fracking in NRW und Niedersachsen betrieben werden kann, wird der Bundestag nach seiner Sommerpause entscheiden.