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Frackingverbot durch SPD

Bis mindestens 2021 will die Bundesregierung ein Frackingverbot in Deutschland durchsetzen.

 SPD-Umweltexperte Frank Schwabe möchte mehr Zeit

Ein Gesetztesentwurf, der aktuell zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium abgestimmt wird, sieht einen Verbot zur Förderung von Gas durch Fracking aus 3000 Metern Tiefe vor. Schwabe äußerte sich gegenüber den „Ruhr Nachrichten“: „Diese Zeit sollten wir nutzen, um Chancen und Risiken abzuwägen.“ Außerdem würde mit dem Gesetz den Befürchtungen in Nordrhein-Westfalen und anderen Teilen Deutschlands Rechnung getragen.

Frackingverbot betrifft nicht konventionelles Fracking

Aus Koalitionskreisen möchte die Zeitung erfahren haben, dass damit allerdings nicht das konventionelle Fracking in Sandstein verboten werde. Zudem seien Probebohrungen zur Schiefergas-Förderung weiterhin möglich.

 Warnungen der Wirtschaft vor einem Frackingverbot

Das „Handelsblatt“ warnt allerdings vor einem Frackingverbot. In einem Brief habe der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) an den Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) appelliert, besonnen auf die Minister für Umwelt und Wirtschaft Einfluss zu nehmen. Es gehe um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit einer kompletten Industrie. Aus dem Schreiben gehen mögliche negative Effekte hervor: „Die Verhinderung von Investitionen in Milliardenhöhe hätte negative Multiplikatoreneffekte und würde tausende Arbeitsplätze gefährden“.